Was ist der Break-Even-Point?
Der Break-Even-Point (Gewinnschwelle) ist der Punkt, an dem Erlöse und Gesamtkosten genau gleich sind – der Gewinn beträgt null. Unterhalb davon entsteht Verlust, oberhalb Gewinn.
Verlustzone
Unterhalb der Gewinnschwelle: Die Erlöse decken die Fixkosten noch nicht vollständig.
Break-Even-Point
Genau hier gilt: Erlöse = Gesamtkosten. Gewinn = 0.
Gewinnzone
Jede weitere Einheit oberhalb des Break-Even bringt Gewinn in Höhe des Stückdeckungsbeitrags.
Typische Prüfungsaufgabe Schritt für Schritt
Fixkosten: 12.000 € | Verkaufspreis: 60 € | Variable Kosten/Stück: 36 €
DB = 60 € − 36 € = 24 €
BEP = 12.000 € ÷ 24 € = 500 Stück
BEU = 500 × 60 € = 30.000 €
Fazit: Ab 500 Stück wird Gewinn erzielt. Genau solche Aufgaben trainierst du im interaktiven Trainer.
Häufige Fehler im Break-Even
Fixkosten in den DB einbeziehen
Fixkosten gehören nicht in den Stückdeckungsbeitrag – sie sind der Nenner, nicht Teil des Zählers.
Break-Even mit Gewinn verwechseln
Am Break-Even ist der Gewinn null – nicht maximal. Gewinn entsteht erst oberhalb der Gewinnschwelle.
Menge und Umsatz vertauschen
Prüfe immer, ob nach Menge oder Umsatz gefragt wird. Beides wird in der Prüfung abgefragt.
Häufige Fragen
Wie berechnet man den Break-Even-Point?
Break-Even-Menge = Fixkosten ÷ Stückdeckungsbeitrag. Der Stückdeckungsbeitrag ergibt sich aus Verkaufspreis minus variable Kosten pro Stück.
Was ist der Unterschied zwischen Break-Even-Menge und Break-Even-Umsatz?
Die Break-Even-Menge gibt die Stückzahl an, der Break-Even-Umsatz den dazugehörigen Erlös. Break-Even-Umsatz = Break-Even-Menge × Verkaufspreis.
Was passiert unterhalb des Break-Even-Points?
Unterhalb der Gewinnschwelle macht das Unternehmen Verlust – die Erlöse decken noch nicht alle Fixkosten. Die Verlustzone endet genau am Break-Even-Point.
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